Klassischer Sauerbraten – Das Herzstück der deutschen Küche
- Jan Kaschura
- 18. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Sauerbraten ist eines der bekanntesten und beliebtesten deutschen Gerichte – ein in Essigmarinade eingelegter Rinderbraten, der über mehrere Tage an Tiefe und Geschmack gewinnt. Bei Kaschuras Kochschule zeigen wir euch, wie ihr dieses traditionelle Rezept Schritt für Schritt zubereitet.
Zutaten (für 6 Personen)
1,5 kg Rinderbraten (aus der Keule)
500 ml Rotweinessig
500 ml Wasser
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 Möhren, in Scheiben
1 Stück Selleriewurzel, gewürfelt
2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 10 Pfefferkörner
4 EL Rübensirup oder Zuckerrübensirup
50 g zerbröckelte Lebkuchen (für die Sauce)
Salz, Pfeffer, Butterschmalz zum Anbraten
Zubereitung
Schritt 1: Das Fleisch marinieren (3–5 Tage vorher)
Rotweinessig mit Wasser aufkochen. Zwiebeln, Möhren, Sellerie und alle Gewürze hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Marinade vollständig abkühlen lassen. Das Fleisch in einen Behälter geben, die erkaltete Marinade darüber gießen – das Fleisch muss vollständig bedeckt sein. Abgedeckt 3–5 Tage im Kühlschrank marinieren, dabei täglich wenden.
Schritt 2: Anbraten
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtupfen. Marinade und Gemüse separat aufbewahren. In einem Bräter Butterschmalz erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten. Das marinierte Gemüse hinzufügen und kurz mit anrösten.
Schritt 3: Schmoren
Die Marinade angießen, bis das Fleisch zu etwa einem Drittel bedeckt ist. Den Bräter abdecken und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft ca. 2,5 bis 3 Stunden schmoren. Das Fleisch gelegentlich wenden und bei Bedarf etwas Marinade nachgießen.
Schritt 4: Die Sauce
Das fertig geschmorte Fleisch herausnehmen und warm stellen. Den Schmorfond durch ein Sieb passieren und in einem Topf aufkochen. Zerbröckelte Lebkuchen und Rübensirup einrühren und die Sauce auf gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp von Kaschuras Kochschule: Je länger das Fleisch mariniert, desto intensiver und säuerlicher wird der Geschmack. Für ein milderes Aroma reichen 3 Tage vollkommen aus.
Beilage-Empfehlungen
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Preiselbeerkompott
Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen! Teilt eure Ergebnisse gerne in den Kommentaren – wir freuen uns auf eure Sauerbraten-Fotos!



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